Jahrgang 1947
Bad Buchau
mit Schulkameradinnen und Schulkameraden
“Historischer Stadrundgang” durch Biberach am 25.07.2016 Zur Ausfahrt meldeten sich insgesamt 26 Personen an. Ein Teil fuhr direkt von zuhause nach Bad Wurzach. Das Gros der Teilnehmer startete pünktlich in Fahrgemeinschaften um 10 Uhr auf dem Gelände der ehemaligen WLZ in Bad Buchau. Die Fahrt führte uns bei strahelndem Sonnenschein ins Allgäu. Schon kurz nach 11 Uhr konnten wir in der Käserei Vogler in Bad Wurzach-Gospoldshofen das Mittagessen einnehmen. Die Menüs waren sehr schmackhaft und reichlich.Wer versäumt hatte, einen Seniorenteller zu bestellen, war gezwungen, den Hüftgürtel um ein oder zwei Löcher zu weiten. Nach der Einnahme des fulminanten Mittagsmahles war die Käsereibesichtigung angesagt. Aus hygienischen Gründen waren wir gezwungen, uns zu verkleiden, was zu allgemeiner Belustigung beitrug. Der Käsereichef selbst führte uns durch seinen Betrieb. Zur Überraschung aller stellte sich heraus, dass Herr Vogler mit unserer Jahrgängerin Christa verwandt ist. Herr Vogler verstand es, uns das Käsereihandwerk mit viel Humor näher zu bringen. Er gab zudem viele Tipps, rund um den Käse. Nach der Betriebsführung durften wir unsere weiße Verkleidung wieder ablegen. Anschließend bekamen wir Gelegenheit, das interessante Käsereimuseum im Obergeschoss über der Gaststätte zu besichtigen.  Programmgemäß wurde gegen 15:30 Uhr die Innenstadt von Bad Wurzach angesteuert. Hier konnte das Kurhaus und der Kurpark bewundert werden. Da die Sonne ihre wärmenden Strahlen nicht hinter Wolken verbarg, zog es aber alle unter Sonnenschirme von Cafés oder Gaststätten. Dem Vernehmen nach soll bei den Bad Wurzacher Gastwirten bei unserem Besuch der Umsatz (Kaffe, Kuchen Weizen, Cola usw.) enorm zugenommen haben. Die Zeit verstrich recht rasch und wir mussten uns aufmachen zum Torfmuseum und zur Torfbahn. Das Torfmuseum, das der Bad Wurzacher Kultur- und Heimatpflegeverein mit viel Liebe und mit viel ehrenamtlichem Engagement initiiert hat, bot interessante Einblicke über den Torfabbau - wie er übrigens auch im Buchauer und Schussenrieder Moor noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts praktiziert wurde. Da sich eine andere Reisegruppe angesagt hatte, die mit der Torfbahn fahren wollte, mussten wir unsere Museumsbesichtigung, bei der wir von einem kompetenten Führer begleitet wurden, abbrechen. Nach Betätigung der Lockglocke und nach einem schrillen Trillerpfeifenpfiff zog uns die kleine Lok (übrigens Leihgabe der Fa. Rieger Bad Buchau) in den Urwald des Wurzacher Riedes. An der Endstation angekommen, wurde uns profundes Wissen über die Entstehung des Wurzacher Riedes, die Geschichte und die Technik des Torfabbaues vermittelt. Auch dieser Beitrag war mit viel Humor gewürzt, sodass Langeweile nicht aufkommen konnte. Nach der Rückkehr zum Hauptbahnhof wurde die Besichtigung des Torfmuseums wieder aufgenommen. Das vom Verein beim Aufbau des Museums und der Bahn Geleistete verdient höchsten Respekt! Ja, und dann ging es wieder Richtung Bad Buchau. Ein Großteil des Ausfahrtteilnehmen ließ den Tag im „Rosengarten“ feucht fröhlich ausgleiten. Fazit der Ausfahrt: Scheee wars! Ja, was? Hemadglonker? Isch scho Fasnet? Ausfahrt nach Bad Wurzach am 19.07.2018
Aktivitäten 2016 - 2018