Jahrgang 1947
Bad Buchau
mit Schulkameradinnen und Schulkameraden
1998 Busfahrt nach Bad Schussenried - Zugfahrt nach Friedrichshafen - Schiffahrt nach Bregenz - Zugfahrt nach Bad Schussenried - Busfahrt nach Bad Buchau; 2001 Busfahrt nach Bad Schussenried - Zugfahrt nach Radolfzell - Schiffahrt zur Insel Reichenau - Wanderung um die Reichenau -Schiffahrt über Konstanz nach Friedrichshafen - Bahnfahrt nach Bad Buchau; 2003 Busfahrt nach Bad Saulgau - Zugfahrt nach Tübingen - Stadtführung - Stocherkahnfahrt - Zugfahrt nach Bad Saulgau - Busfahrt nach Bad Buchau; 2005 Busfahrt nach Bad Schussenried - Zugfahrt nach Friedrichshafen - Schiffahrt nach Bregenz - Seilbahn Bergfahrt zum Pfänder - Seilbahn Talfahrt nach Bregenz - Zugfahrt nach Bad Schussenried - Busfahrt nach Bad Buchau; 2007 Busfahrt nach Bad Schussenried - Zugfahrt nach Friedrichshafen - Schiffahrt nach Hagnau - Weinprobe beim Winzerverein Hagnau eG - Wanderung nach Meersburg - Schiffahrt nach Friedrichshafen - Zugfahrt nach Bad Schussenried - Taxifahrt nach Bad Buchau; 2009 Busfahrt nach Beuron - Besichtigung der Klosteranlage mit Klosterkirche - Busfahrt nach Lippertsreute - Fahrt mit dem “Apfelzügle” durch das dortige Obstanbaugebiet - Busfahrt nach Überlingen - Spaziergang durch die Stadt - Busfahrt von Überlingen nach Bad Buchau; 2011 Busfahrt nach Stegen (Ammersee) - Schiffahrt nach Herrsching - Busfahrt zum Kloster Andechs - Besichtigung der Klosteranlage mit Klosterkirche - Busfahrt nach Bad Buchau; 2013 Busfahrt nach Augsburg mit Führungen durch den “Goldenen Saal” des Rathauses und der Fuggerei. 2015 Busfahrt zum Traktormuseum in Unteruhldingen-Mühlhofen und zum Sea Life nach Konstanz 2017 Busfahrt nach Neresheim und zum „Tiefen Stollen“ in Aalen-Wasseralfingen
Die Ausflüge waren immer besondere Erlebnisse - auch wenn manchmal der Regen herabprasselte - und es gab viiiel zu lachen!
Ausflüge
Ausflug am 27.07.2017 Zum 70er-Fest in den Untergrund Aus Anlass des 70er-Festes hat sich der Jahrgang 1947 Bad Buchau und Kappel zusammen mit den Lebenspartnern zum Härtsfeld aufgemacht. Nachdem am frühen Morgen alle angemeldeten Ausflugsteilnehmer zum Bendel-Bus zugestiegen waren, ging die Fahrt mit 23 Teilnehmern ab nach Norden. Den ersten Halt legte die Reisegesellschaft an der A 7 bei der Autobahnraststätte Lonetal Ost ein. Hier überraschte uns Jahrgänger Rudi, der am Vortag seinen 70. feierte, mit einem Umtrunk. Schnell war ein Tischchen aus dem Bus geholt. Die Sektkorken knallten und das prickelnde Getränk rann vielfach die Kehlen hinunter. Leider zeigte sich der Himmel dann auch von der feuchten Seite, sodass die Autobahnraststätte wieder schnell verlassen wurde. In Sekt-Laune ging es der Benediktiner-Abtei Neresheim zu. Die mitgenommenen Regenschirme blieben beim Gang zur Abteikirche geschlossen. Dennoch drohte der Himmel mit weiterem Niederschlag. Beim Betreten des St. Ulrich und Afra geweihten Gotteshauses waren die Besucher über die Größe des Kirchenraumes erstaunt. Hier begann Balthasar Neumann sein letztes Kirchenbauwerk. Leider starb er noch vor dessen Einweihung. Die Vollendung des Kirchenbaues oblag Johann Baptist Wiedemann mit einigen vom Konvent beschlossenen Änderungen der Neumannschen Pläne. Die barocke Pracht und die farbenfrohen Deckengemälde Martin Kollers beeindruckten. Der Blick vom Chorraum zurück zur berühmten Holzhey- Hauptorgel faszinierte nicht weniger. Pater Josef, einer von nur noch 9 im Kloster verbliebenen Geistlichen, der an der Kommunionbank auf eine andere Reisegesellschaft wartete, gab bereitwillig Auskünfte zu gestellten Fragen. Beim Gang von der Kirche zur Klostergaststätte öffnete der Himmel wieder seine Schleusen. Nasse Regenschirme und nasse Kleidung trockneten jedoch rasch beim vorbestellten Mittagessen, das in der Klostergaststätte zügig gereicht wurde und offenkundig allen mundete. Bei nachlassendem Regen fuhr die Reisegesellschaft ohne Stress weiter nach Aalen-Wasseralfingen zum „Tiefen Stollen“. Die halbstündige Pause vor der Einfahrt in das Besucherbergwerk konnte noch zum Aufsuchen der Toiletten genutzt werden. Nachdem weiße Helme aufgesetzt und orange Umhänge umgebunden waren ging es nach kurzer Einweisung über die Verhaltensregeln und einem lauten "Glück Auf!" mit dem elektrischen Schienenfahrzeug rasch durch das Mundloch des Stollens an Versinterungen vorbei nach ca. 400 m zur Haltestelle bei den Sandsteinhallen. In einer interessanten Multimedia-Schau wurde die Entwicklung des Bergwerks aufgezeigt. Beim ca. 700 m langen Gang durch die 11° C kalte Unterwelt wurden uns an mehreren Stationen die äußerst schwierigen Arbeitsbedingungen beim Abbau des Eisenerzes verdeutlicht. Daneben gab es auch noch interessante Auskünfte zur Gewinnung und Verarbeitung des Wasseralfinger Erzes. Der Hinweis auf die heilklimatische Wirkung der Stollen durfte natürlich nicht fehlen. Nach ca. 9o Minuten ging es mit einem kräftigen „Glück Auf!“ per Schienenbahn wieder zurück ans Tageslicht, wo unsere drei nicht in das Bergwerk eingefahrenen Reiseteilnehmer auf uns warteten. Sie hatten es vorgezogen, sich an der zwischenzeitlich scheinenden Sonne zu wärmen und die Angebote des Erzhäusles- Cafés zu nutzen. Nach Rückgabe der Helme und Umhänge zeigten sich alle Stollenbesucher vom Gesehenen tief beeindruckt. Auf der Rückfahrt wurde der Halt auf der Autobahnraststätte Lonsee West genutzt, Rudis restliche Sektflaschen zu leeren. Punkt 19:00 Uhr stiegen die Ausflugsteilnehmer in Bad Buchau an der Bushaltestelle bei der Wuhrkapelle aus dem Bus. Ausnahmslos begaben sie sich anschließend in den „Rosengarten“, wo der Jubiläums-Ausflug gegen 21.45 Uhr feucht-fröhlich endete.